Die Argumente des Komitees «JA zur Mobilität für alle» haben Gehör gefunden: Die Zürcher Stimmbevölkerung nimmt die Mobilitätsinitiative klar an und beschliesst damit eine Änderung des Strassengesetztes. Damit bleibt Tempo 50 auf Hauptverkehrsachsen die Regel – zum Nutzen aller, die auf Mobilität angewiesen sind.
Wer mit dem Auto oder dem öffentlichen Verkehr unterwegs ist, will eines: Ankommen. Doch immer öfter herrscht auf Zürcher Hauptstrassen Stillstand. Was in einzelnen Städten begann, drohte bis heute zur Norm zu werden: Flächendeckend Tempo 30 – auch auf Hauptstrassen.
Mauro Tuena, Nationalrat SVP, sagt: «Das deutliche JA zur Mobilitätsinitiative setzt der flächendeckenden Ausbreitung von Tempo 30 ein klares Stoppzeichen. Der Entscheid stärkt die Mobilität und gibt Rückenwind für die Diskussion auf nationaler Ebene.»
So hat die Stimmbevölkerung heute unterstrichen, dass ihr die Mobilität im Allgemeinen und der motorisierte Individualverkehr im Spezifischen ein Bedürfnis ist. Dafür braucht es ein leistungsfähiges Verkehrssystem mit klaren Regeln, leistungsfähigen Hauptverkehrsachsen und Nebenstrassen für die Feinverteilung in die Wohngebiete.
Marc Bourgeois, Kantonsrat FDP, betont: «Das heutige JA zur Mobilitätsinitiative sowie das JA des Kantonsrats zum Gegenvorschlag zur ÖV-Initiative von diesem Frühling sind zwei verkehrspolitische Meilensteine.» So hätten sich Bevölkerung und Parlament für eine pragmatische Verkehrspolitik ausgesprochen – ohne künstliche Tempobeschränkungen, die Autos, Busse, Trams und Rettungsfahrzeuge ausbremsen.
Tina Deplazes, Kantonsrätin und Präsidentin Die Mitte Kanton Zürich, sagt: «Als werdende Mutter fällt mir ein Stein vom Herzen – Quartiere sind künftig besser vor Ausweichverkehr geschützt.» Wenn der Verkehr auf den Hauptachsen fliesst, weicht er auch nicht in die Quartiere aus. Das bedeutet: Weniger Lärm, weniger Gefahren, mehr Lebensqualität.
Breite Allianz für eine pragmatische Verkehrspolitik
Diesen Abstimmungserfolg möglich gemacht hat eine breite Allianz aus den drei Parteien SVP, FDP und Die Mitte, etlichen Verbänden – darunter der TCS, der ACS, der AGVS, die ASTAG, die Zürcher Sektion von Carrosserie Suisse, die Zürcher Handelskammer, der Hauseigentümerverband und der KMU- und Gewerbeverbandes Kanton Zürich (KGV) – sowie zahlreichen engagierten Persönlichkeiten und Mitwirkenden aus dem ganzen Kanton.
Kontakt
- Mauro Tuena, Nationalrat SVP, Co-Präsident des Abstimmungskomitees, 079 414 55 51
- Marc Bourgeois, Kantonsrat FDP, Präsident TCS Stadt Zürich, Co-Präsident des Abstimmungskomitees, 079 219 95 38
- Tina Deplazes, Kantonsrätin und Präsidentin Die Mitte Kanton Zürich, Co-Präsidentin des Abstimmungskomitees, 078 935 21 07

