Für schnellere Rettung statt Ausbremsung

Rettungskräfte, Feuerwehr und First Responder dürfen nicht durch Tempo 30 ausgebremst werden. 

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sind auf freie Hauptachsen angewiesen. Tempo 30 bedeutet unnötige Verzögerung im Ernstfall. Die Initiative sorgt dafür, dass im Notfall der Weg frei ist und niemand im Stau steckenbleibt – weil jede Minute zählt!

Wenn jede Minute zählt, muss der Weg frei sein. Künstlich mit Tempo 30 verlangsamter Verkehr oder ein Flickenteppich aus unterschiedlichen Temporegimes verzögern das Einrücken der Feuerwehr und die Einsätze von Notfallorganisationen – mit womöglich dramatischen Folgen.

Die Mobilitätsinitiative sorgt dafür, dass Blaulichtorganisationen auf den Hauptachsen zügig vorankommen – ohne unnötige Hindernisse. Damit Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Schnell, sicher, zuverlässig.

Vertiefung:

Um Menschen und Tiere zu retten und Sachwerte zu schützen, müssen Rettungskräfte schnell vor Ort sein. Dabei zählt jede Minute!

Das schreibt auch das Gesetz[i] vor: So muss die Feuerwehr im dicht besiedelten Gebiet nach Alarmierung innerhalb von max. 10 Minuten mit einem Einsatzelement von mind. 10 Personen an der Einsatzstelle eintreffen. Tempo 30 verunmöglicht das zusehends.

Denn auch Feuerwehrleute müssen sich beim Einrücken an die geltenden Tempolimits halten. Bereits eine Überschreitung von 21 km/h innerorts hat einen Führerausweis-Entzug zur Folge.[ii] Und selbst bei Blaulichtfahrten mit Wechselklanghorn dürfen die geltenden Tempolimits nur verhältnismässig überschritten werden.[iii]

[i] Vollzugsvorschriften für das Feuerwehrwesen vom 14. September 2010

[ii] Die verschiedenen Administrativmassnahmen, Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich

[iii] Die verschiedenen Administrativmassnahmen, Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich